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Nachlese zur DENNOCH-
Reise vom 29.07.03 - 12.08.03
- die zweite Woche
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| Dienstag,
05.08. 2003 |
| Schon früh am Morgen geht es für 15
Reiseteilnehmer zurück nach Deutschland. Wir anderen haben noch eine
Woche, die wir im Norden Israels verbringen möchten. Heute jedoch haben
wir (Anja, Andrea, Brigitte, Tabea u. ich) uns entschlossen Jaffa und Tel
Aviv einen Besuch abzustatten. |
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| Blick auf Tel Aviv |
Leuchtturm in Jaffa |
In den Gassen von Jaffa |
Jaffa vom Hafen
aus gesehen |
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| St. Peter Kirche |
Jaffa |
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Straßencafe
in Tel Aviv |
Am Strand
von Tel Aviv |
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| Mittwoch, 06.08. 2003 |
| Nun heißt es auch für uns Abschied nehmen.
Wir verlassen Beit Jala und fahren über Jerusalem, durch die Judäische
Wüste (Wadi Quilt und Nabi Musa - hier ist nach islamischem Glauben
Moses begraben ) und das Jordantal hinauf nach Tiberias am See Genezareth.
Dort beziehen wir im Youth Hostel Poriya unser neues Quartier. |
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| Warten aufs Taxi |
Tschüß bis zum nächsten Mal |
Am Checkpoint |
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| Jerusalem |
Wadi Quilt |
St. Georgs Kloster |
Nabi Musa |
Jordantal |
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Unser "Häusle" |
Youth Hostel Poriya bei Tiberias |
Blick auf See Genezareth |
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| Donnerstag, 07.08. 2003 |
| Mal sehen, was wir heute schaffen. Wir fahren
nach Safed, der Stadt auf dem Berge. Hier gibt es viele Synagogen und
Safed (Zefat) gilt auch als die Stadt der Mystik.
Vorher heißt es jedoch
noch einkaufen, damit wir genügend Wasser und Proviant für den langen
Tag haben.
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| Alte Moschee in Tiberias |
Künstlerviertel in
Safed |
In den Gassen von Safed |
Abuhav Synagoge in Safed |
Abuhav Synagoge - alte Thorarollen
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Von Safed geht es durch das Galiläische Bergland und das
Huletal in den Norden nach Metulla. Metulla ist eine Grenzstadt zum
Libanon. Früher gab es hier den Grenzübergang "Good Fence"
über den libanesische Christen und Drusen zur Arbeit in Israel gelangen
konnten. Seit dem Rückzug Israels aus der "Sicherheitszone" im
Libanon ist dieser Grenzübergang geschlossen. |
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| Metulla |
Blick in den Libanon |
"Good Fence" |
"Good Fence" |
AKI auf Reisen |
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| Von Metulla fahren wir hinüber zum Hermon.
Über das Drusendorf Majdal Shams fahren wir hinauf zum Hermon. Leider hat
der Lift schon geschlossen, so dass wir den Gipfel leider nicht erreichen.
Über den Golan geht es zurück nach Poriya, wo uns einfürstliches
Abendessen erwartet. |
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| Mittagessen in Metulla |
Auffahrt zum Hermon |
Hermon Gipfel |
An der Liftstation |
Hermon mit Majdal
Shams |
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| Majdal
Shams |
Gefechtsstellung im
Golan |
Drusendorf Mas´ada |
Kratersee bei Mas´ada |
Abendessen |
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| Freitag, 08.08. 2003 |
| Heute besuchen wir die Ausgrabung in Bet Shean.
Etwa 3500 vC beginnt die nachweisbare Siedlungsgeschichte. Der
Tel Husn lieferte die ältesten Funde. Eine pharaonische Stele bezeugt,
dass etwa 1500 vC Kanaaniter hier lebten, 300 Jahre später drangen die
Philister nach Bet Shean vor, die in der Nähe 1010 vC König Saul
besiegten. Vom 8. bis zum 3. Jahrhundert war die Stadt verlassen, dann
wurde sie wieder besiedelt. Unter Pompeus wurde sie 63 vC zur Freien Stadt
und Mitglied des Zehn-Städte-Bundes Dekapolis. Aus jener Zeit stammt das
römische Theater. Im 13. Jh spielten die Kreuzritter eine kurze
Gastrolle, bis sie 1183 von Saladin vertrieben wurden. Auch in den
folgenden Jahrhunderten verblieb eine jüdische Minderheit in der Stadt.
Schließlich übernahmen die Türken die Herrschaft. (Quelle:
Reise Know how; Israel, Jordanien Ostsinai; Verlag Tondok)
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Nationalpark Bet Shean
mit
Tell el Husn |
Römisches Theater |
Thermen |
Palladius - Straße |
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| Mosaik der Stadtgöttin
Tyche |
Säulen nach dem Erdbeben
von 747 n. Chr. |
Antike Schönheit |
Byzantinische Ladenstraße |
Leben im Gemäuer |
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| Zum Mittagessen fahren wir in die Berge von
Gilboa. Diese Bergkette am Ostrand der Jezre´el - Ebene hat in der
jüdischen Geschichte insofern Bedeutung, als hier König Saul mit seinem
Heer von den Philistern geschlagen wurde und er sich in sein Schwert
stürzte. Die Philister hängten seinen Leichnam an die Mauer von Bet
Shean. |
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| Anschließend nehmen wir ein kühles Bad in den
Teichen des
Nationalparks Gan HaShlosha. |
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| Den Abend beschließen wir mit der Begrüßung
des Sabbat. |
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| Brotsegen |
Weinsegen |
Anzünden der Sabbatkerzen |
Segen |
Sabbatmahl |
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| Samstag, 09.08. 2003 |
| Den Tag beginnen wir mit einem Gottesdienst in
der Pnielgemeinde in Tiberias. Weiter geht es nach Tabgha am See
Genezareth, wo
wir am Ufer die Stille suchen. |
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| Gottesdienst |
Brotvermehrungskirche in
Tabgha |
Bodenmosaik |
Andacht am See |
See Genezareth |
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| Bei der Suche nach einem geeigneten Badeplatz
genießen wir die Schönheiten der Natur. |
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| Sonntag, 10.08. 2003 |
| Wir besuchen den südlichen Golan. Über die
landschaftlich schöne Schlucht des Yarmuk fahren wir hinauf auf die
Höhen des Golan und genießen Ausblicke auf Jordanien und den See
Genezareth. |
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| Blick vom Golan
auf Hamat Gader; im Hintergrund sieht man Jordanien |
Golan |
Blick vom Golan
auf den See Genezareth |
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Wir fahren weiter über Gamla nach Qazrin, wo wir im
Ancient Qazrin Park die Ausgrabungen jüdischer Besiedlung aus den ersten
Jahrhunderten nach Christus besichtigen. |
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Qazrin auf dem Golan geht auf eine
Siedlung um die Zeitenwende zurück. Eine Synagoge aus dem 4. Jh nC wurde
im Ancient Qazrin Park ausgegraben; in einigen rekonstruierten Häusern
wird das Alltagsleben anschaulich nachgestellt.
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Weiter führt uns die Reise nach Kapernaum und zum Berg
der Seligpreisungen. Hier bekommen die Erzählungen der Bibel von Jesus
konkrete Gestalt. |
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| Kapernaum - Wohninsel |
Kapernaum - Synagoge |
Kapernaum |
Berg der Seligpreisungen |
Aussicht vom Berg der
Seligpreisungen |
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| Montag, 11.08. 2003 |
| Heute ist unser letzter Ausflugstag. Wir
besuchen den "Weinberg Gottes", den Karmel, einen 25 km langen
Doppelbergrücken am Mittelmeer.
In Haifa, der drittgrößten Stadt Israels, bestaunen wir die riesige
Anlage der Bahai, die sich vom Berg bis hinunter zum Hafen zieht. Haifa
ist das Weltzentrum der über alle Kontinente verstreuten, etwa 6.Mill.
Anhänger der Sekte. Eine Religion ohne Geistliche, deren Ziel die
Vereinigung der Menschheit und das Erreichen einer gemeinsamen geistigen
Heimat ist.
In der heutigen Ben Gurion Street siedelten die Deutschen Templer, die
1868 eine Kolonie (noch heute unter German Colony bekannt) gründeten.
Natürlich darf zum Abschluss ein Bad im Mittelmeer am Strand von Haifa
nicht fehlen.
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| Berg Karmel |
Bahai -
Heiligtum in Haifa |
Templerhaus in Haifa |
Mittelmeer bei Haifa |
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| Die herrlichen Ausblicke bei einem
Abendspaziergang in der Nähe unserer Herberge machen den Abschied nicht
leichter. |
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| Dienstag, 12.08. 2003 |
| Gegen 3.30 Uhr in der Frühe machen wir uns auf
den Weg zum Flughafen in Tel Aviv. Zwei erlebnisreiche Wochen nähern sich
dem Ende. Aber wir werden wiederkommen.
Nach einigen Verzögerungen landen wir gegen 14.00 Uhr in Frankfurt.
Doch auch hier holt uns die Situation in Israel nochmals ein. Dort gab
zwei Bobenattentate und hier am Flughafen gibt es Unklarheiten in der
Gepäckausgabe und wir müssen über eine Stunde warten bevor wir unser
Gepäck in Empfang nehmen können. Doch schließlich machen sich alle auf
die Heimfahrt.
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| Der letzte Blick |
Flughafen Tel Aviv |
Frankfurt |
Warten aufs Gepäck |
Schwitzen im ICE |
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Fotos: Werner
Hartmann Ó
2003
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